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Nov 2011: Burgverein verfügt nun über eigene Depoträume
Die Fördergemeinschaft Burg Burgthann e.V. sucht schon seit Jahren – zusammen mit der Gemeinde - erfolglos einen geeigneten Platz zum Bau einer Halle als Depot für das Museum. Auch auf Anzeigen, in denen nach einer geeigneten Lagermöglichkeit zum Anmieten gesucht wurde, ging kein Angebot ein. Nun bot es sich an, das Anwesen Silberhorn in der Schwarzachstraße, also am „Fuß des Burgbergs“ zu erwerben.
Viele Überlegungen, Rücksprache mit der Gemeinde, dem Architekten, dem Arbeitsdienst und eine außerordentliche Mitgliederversammlung folgten. Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Museumsführungen, Burgfeste und vor allem Eppelein-Festspiele konnte in den vergangenen Jahren ein großer Betrag angespart werden, sodass ein guter finanzieller Grundstuck vorhanden ist. Die Gemeinde sagte eine großzügige Beteiligung zu. Somit war die Finanzierung gesichert und die Restbelastung durch ein Darlehen sehr überschaubar. Die Vorstandschaft entschloss sich deshalb zum Kauf dieses Anwesens. Es handelt sich um ein schönes, fränkisches Fachwerkhaus mit einer großen, sehr geräumigen, Scheune.
Neben verschiedenen Utensilien für das Heimatmuseum können weitere große Gegenstände – z. B. Stände, Kühlschränke und sonstiges Inventar für das Burgfest, Bühne und Zubehör für die Eppelein-Festspiele u.s.w. dort untergebracht werden. Dies alles lagert seit vielen Jahren in verschiedenen Scheunen, Garagen und z. T. im 3.Stock des Schulhauses. Die große Werkstatt des Arbeitsdienstes – derzeit in der Kapelle - kann ebenfalls in die Schwarzachstraße umziehen. Somit wird die Burgkapelle frei und einer Restaurierung steht von seiten des Burgvereins nichts mehr im Wege. Auf längere Sicht können auch Büro- und Aufenthaltsraum, die derzeit im Kapellenbau sind, in das Fachwerkhaus verlegt werden, sodass sich dadurch in der Burg weitere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben.
Damit es bei unserem Burgthanner Wahrzeichen, der Burg, weitergehen kann, müssen Scheune und Wohnhaus in der Schwarzachstraße vorher renoviert und den neuen Anforderungen angepasst werden. Dies erfordert einen hohen Arbeitsaufwand, der von unserem Arbeitsdienst alleine natürlich nicht bewältigt werden kann.
Deshalb bittet die Vorstandschaft ganz herzlich um tatkräftige Mithilfe. Wer ist bereit, hier – auch nur zeitweise - mit anzupacken? Der Arbeitsdienst trifft sich jeden Dienstag ab 16 Uhr – Treffpunkt in der Burg.
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